Mainwerk · Menü
— Ratgeber

E-Rechnung mit Excel erstellen — invoXL Add-In

Excel ist für viele die zentrale Plattform für Rechnungen — Listen, Formeln, Steuerberechnungen, alles strukturiert in Tabellen. Mit dem richtigen Add-In wird daraus eine vollwertige, rechtskonforme E-Rechnung im ZUGFeRD- oder XRechnung-Format.

Warum Excel allein für E-Rechnungen nicht reicht

Excel ist seit Jahrzehnten das Lieblings-Werkzeug von Selbstständigen und kleinen Unternehmen, wenn es um Rechnungen geht. Tabellen-Vorlagen, automatische Steuerberechnung, Sammeldateien für ganze Monate — alles geht.

Was nicht geht: Eine fertige Excel-Datei (oder das daraus exportierte PDF) gilt nach der neuen Gesetzgebung in Deutschland nicht als E-Rechnung. Denn eine E-Rechnung muss in einem strukturierten XML-Format vorliegen — entweder als XRechnung oder als ZUGFeRD (PDF/A-3 mit eingebetteter XML).

Die Lösung: Ein Excel-Add-In, das die Daten aus Ihren strukturierten Tabellen direkt in eine konforme E-Rechnung überführt.

In 60 Sekunden gezeigt — Tutorial-Video

invoXL in Aktion — strukturierte Daten in Excel zu einer konformen E-Rechnung.

So funktioniert es mit dem invoXL Add-In

invoXL integriert sich direkt in das Microsoft-Excel-Menüband. Sie behalten Ihre gewohnte Arbeitsumgebung und ergänzen sie um die E-Rechnungs-Funktionalität.

1. Add-In installieren
Einmalig — Excel zeigt im Ribbon einen neuen Tab. Funktioniert mit Microsoft Excel 2016 und aktueller, inklusive Microsoft 365 Desktop.

2. Rechnung über das Formular anlegen
Im Add-In erfassen Sie die Rechnungsdaten in strukturierter Form: Empfänger, Positionen, Mengen, Einzel- und Gesamtbeträge, Steuersätze, Zahlungsziele. Das Add-In sorgt dafür, dass alle Pflichtfelder vorhanden sind und gültige Werte enthalten.

3. Stammdaten wiederverwenden
Kunden und Firmendaten werden lokal gespeichert. Bei jeder neuen Rechnung greifen Sie mit einem Klick auf den bestehenden Datenbestand zu — ohne Tippen, ohne Doppel-Eingaben.

4. Export in ZUGFeRD oder XRechnung
Per Klick generiert das Add-In die fertige E-Rechnungs-Datei:

  • ZUGFeRD — PDF mit eingebetteter XML, optisch eine normale Rechnung, aber maschinenlesbar
  • XRechnung — reines XML für Aufträge an öffentliche Auftraggeber

5. Versand
Die Datei verschicken Sie per Mail wie gewohnt. Der Empfänger sieht eine normale PDF; seine Buchhaltungssoftware kann die XML-Daten automatisch importieren.

Was diese Lösung auszeichnet

Lokale Datenhaltung
Ihre Rechnungsdaten, Kundenadressen und Stammdaten bleiben auf Ihrem Rechner. Keine Cloud, kein Drittserver — wichtig für Selbstständige mit DSGVO-Verantwortung.

Offline-fähig
Nach Aktivierung läuft das Add-In ohne Internetverbindung. Nur für die initiale Lizenz-Aktivierung ist eine Verbindung nötig.

Einmalzahlung statt Abo
Lebenslange Lizenz, kein monatliches Abo. Bei vielen Buchhaltungs-Anbietern zahlen Sie pro Monat — hier nur einmal.

Gewohnte Excel-Umgebung
Sie wechseln nicht zu einer fremden Anwendung. Das Add-In erweitert Excel, statt es zu ersetzen — die Lernkurve ist minimal.

Für wen ist das die richtige Lösung?

  • Selbstständige und Freiberufler, die ihre Rechnungen bisher in Excel-Vorlagen pflegen
  • Kleine Dienstleister mit wiederkehrenden Kunden, deren Stammdaten gespeichert werden sollen
  • Buchhalter und Steuerberater, die für Mandanten E-Rechnungen erstellen wollen
  • DSGVO-bewusste Nutzer, die ihre Rechnungsdaten ausdrücklich nicht in einer Cloud sehen wollen

Tool & Anleitung

invoXL — E-Rechnung mit Excel erstellen, XRechnung & ZUGFeRD, GoBD-konform

invoXL — E-Rechnung mit Excel erstellen

Auf der InvoTools-Seite finden Sie ein Erklärvideo, das den Workflow Schritt für Schritt zeigt, sowie die Möglichkeit, das Add-In direkt zu testen oder zu erwerben.

Alternativen

Wenn Sie Rechnungen lieber als Text formulieren (z.B. mit individuellem Wording), passt der Word-Weg meist besser. → E-Rechnung mit Word erstellen

Wenn Sie Rechnungen ohnehin per E-Mail versenden, kann eine Outlook-Integration den Versand-Schritt verkürzen. → E-Rechnung mit Outlook erstellen

Eine Übersicht aller drei Wege im Vergleich: E-Rechnung erstellen — XRechnung, ZUGFeRD & welcher Weg passt.

Häufige Fragen

Kann ich meine bestehende Excel-Rechnungs-Vorlage einfach in eine E-Rechnung umwandeln?
Nein. Eine E-Rechnung verlangt strukturierte XML-Daten, nicht Tabellen-Inhalte. Sie erstellen die E-Rechnung neu über das Formular des Add-Ins — das Tool legt die Daten gleich im richtigen Format an.

Muss ich meine Excel-Vorlage komplett aufgeben?
Nein. Für klassische PDF-Rechnungen (an Privatkunden) können Sie weiterhin Ihre Excel-Vorlage nutzen. Das Add-In ist nur für B2B-E-Rechnungen relevant.

Welches Format ist das richtige — ZUGFeRD oder XRechnung?

  • XRechnung für Rechnungen an öffentliche Auftraggeber (B2G — Behörden, Verwaltung)
  • ZUGFeRD im B2B-Bereich — visuell normale PDF + maschinenlesbare Daten

Beide sind nach deutscher und EU-Norm gleichwertig.

Funktioniert das auch mit Excel Online oder LibreOffice Calc?
invoXL ist für die Excel-Desktop-Version entwickelt. Excel Online und LibreOffice Calc werden nicht direkt unterstützt — hier müssten Sie die Datei in der Desktop-Version öffnen.

Was kostet das Add-In?
Einmalig statt Abo. Lebenslange Lizenz, und 14 Tage Rückgaberecht auch nach Aktivierung.

Loslegen

Schnellster Test: Add-In von InvoTools laden, in Excel installieren, eine Test-Rechnung über das Formular erstellen und als ZUGFeRD exportieren. Innerhalb von zehn Minuten haben Sie die erste konforme E-Rechnung.

Zum invoXL Add-In auf invo-tools.de